Sankt Bahnübergang

Der 30. November ist im christlichen Kalender der Namenstag des Heiligen Andreas. Was, neben dieser Tatsache, viele nicht wissen: Die x-förmigen Andreaskreuze, die an Bahnübergängen stehen, gehen auf ebendiesen Hl. Andreas zurück. Denn der Hl. Andreas wurde, wie es in jenen christophoben Zeiten nicht unüblich war, gekreuzigt, aber nicht an einem großen kleingeschriebenen t wie z.B. Jesus oder Brian, sondern an einem großen x.

Das Vergehen, aufgrund dessen er gekreuzigt wurde: Er warf sich vor einen Zug, in welchem Weiterlesen

Werbeanzeigen

Gschichtn ausm Nachbarlokal

Das war’s, er hat genug, er erteilt ihnen Hausverbot, er betreibt schließlich kein Bierzelt. Er weiß nur noch nicht, wann und wie er es ihnen mitteilen soll. Am besten, wenn sie das nächste Mal anrufen, um zu reservieren. Freilich, gute Kunden hat er an ihnen gehabt, das kann er nicht leugnen. Sie langten Weiterlesen

Modern

Nur ungern erinnere ich mich an die Ausstellung »Wege in die Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert«, die 2014 im Germanischen Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg veranstaltet wurde. Was war es dort langweilig – ausschließlich über hundert Jahre altes Gerümpel!

Ungleich lieber erinnere ich mich an die zur gleichen Zeit in den Kellergewölben des GNM vonstattengegangene Ausstellung »Wege in die Weiterlesen

C wie »Geh, bringst ma no Oane!«

Vor einiger Zeit wurde in den sozialen Medien ein Cartoon von Paolo Calleri herumgereicht, der zeigt, wie Jesus das C eines CSU-Wandschriftzugs abgenommen hat und davonträgt. Horst Seehofer fragt Jesus erstaunt: »Jessas! Warum etz aa des?«, worauf dieser mhyrrhisch mürrisch antwortet: »Urheberrechtsverletzung.« Der Cartoon thematisiert ganz offensichtlich die unchristliche Haltung der CSU in Bezug auf die vielen Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und anderswo Schutz zu suchen.

Dem Cartoon scheint jedoch ein Mißverständnis zugrunde zu liegen: Denn das C in CSU stand nie für C wie christlich, sondern seit je für C wie in Weiterlesen