Wie viele PC-Tastaturen besitzt du?

Wie viele PC-Tastaturen ich besitze?
Momentan nur noch fünf. Ich hatte mal viel mehr, am ‹peak Tastatur› waren es 236 (darunter einige Signature-Modelle von meinen Endorsern sowie acht Double Neck Keyboards mit je zwei verschieden belegten Tastenfeldern!). Doch dann fiel mir auf: man kann immer nur mit einer schreiben. Und die Angewohnheit, hin und wieder eine direkt nach dem PC-Herunterfahren auf dem Schreibtisch zu zerdreschen, hat irgendwann keinen Spaß mehr gemacht. Also habe ich angefangen, die meisten von ihnen zum Gebrauchtwarenhof zu bringen.

Gitarren_Kelliher

Bill Kelliher, Mastodon, antwortet dem Rock Hard-Magazin

Von den verbliebenen fünf konnte ich mich jedoch nicht trennen. Von der Stratotaster in Silver Sunburst-Optik etwa, der knallroten Flying Key oder von der halbhaptischen Tas Paul. Auch meine erste selbstgekaufte konnte ich nicht hergeben, auch wenn das nur so ein Billo-Teil mit schon appem Lack ist. Und eine von den siebenzeiligen Tastaturen mußte ich ebenso behalten, wenngleich ich sie nur selten brauche.

PS: Meine Lieblingstipptechnik ist Chicken Picking.

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Einreiseverbot

Einen Kurztrip nach Siegen wollte ich unternehmen. Um mich vorab nach den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkundigen, rief ich beim dortigen Tourismusbüro an. Am Telefon teilte man mir jedoch mit, ich dürfe keinesfalls kommen, denn «Pure Vernunft darf nie nach Siegen» (Tocotronic).

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Agnieszka und Zuzanka

Meine Basen Agnieszka und Zuzanka aus Warschau sind zu Besuch. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Zuzanka ist kaum im Haus, sie suchte gleich am zweiten Abend die städtische Riot Grrrl Gang auf; gemeinsam vermöbelten sie dann Nazis, die Geflüchteten aufgelauert hatten. Kein Vergleich dazu ihre stubenhockende Schwester! Agnieszka hat bereits versehentlich eine Glasvitrine im Wohnzimmer umgeschmissen, ist der Hündin mehrfach auf Schwanz und Pfoten getreten und hat den Nachbarn vom Haus gegenüber mittenmang ins Gesicht gefragt, warum er so häßliche Kinder habe. Agnieszka verhält sich echt oft wie die Elefantin im Porzelanladen – sie ist eine richtige Trampolin!

(Offenlegung: Ich habe weder Basen aus Warschau noch eine Hündin noch eine Glasvitrine, geschweige denn ein Wohnzimmer. Gegenüber steht (noch) nicht mal ein Haus. Ich wollte ursprünglich nur den Wortwitz ganz am Ende machen.
Nazis haben wir in Nürnberg leider schon.)

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Pfade

Straßennamen in Georgetown· Texas (benannt nach dem berühmtesten sohn der stadt Bingen am Rhein· Stefan George):

• George-Kreis-Verkehr
• Am totgesagten park
• Der Siebente Ring
• Algabalallee
• Hofmannsthal-Weg· (Sackgasse)

Die Maximin-geschwindigkeit beträgt 16 km/h.

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An M. F.

Wenn ich, wie Du, mich nie dem Liken menge
Und stillen Monitorings Segen suche, –
Ich werde nie mich neigen vor der Strenge
Der fremden Prüfer in dem blauen Buche.

Sie sitzen ewigscrollend vor den Röhren
Und harren deiner lang ersehnten Kunde,
Sie kürzen sich die Zeit schon mit Likören –
E i n  Post von Dir wär‘ ihnen Sternenstunde.

Doch, wenn Du, Dunkler, den schon Desparaten
Die Timeline zierst, dann jubeln sie verschieden;
Dich liken manche dann, den Renegaten
(Und können ein Zurücklike kaum erwarten),
Die meisten aber nicken nur zufrieden.

(Andreas Maria Lugauer, nach einer Vorlage von Rainer Maria Rilke)

 

Einladung

Ich lade hiermit herzlich ein zu meiner Antrittsvorlesung am Lehrstuhl für Antike Firmenphilosophie II zum Thema

Quo vadis, Arbeitnehmer/in? Eudoxisches Stellenzusammenstreichen
im Spannungsfeld von Meta-Compliance und Ontologischem Controlling

am Mittwoch, dem 06.09.2017, um 18 Uhr c.t. im Siemens Stiftungs Hörsaal des Aristoteles-Onassis-Instituts Zürich.

Anschließend Stehempfang mit Käsespezialitäten und leichtem Networking.