Kurz notiert (3)

Der Witz und das Unbewußte haben ihren Beziehungsstatus geändert: Es ist kompliziert.

***

Schnäppchen macht das Krokodil
An Kairos Badestrand am Nil.

***

Profiteroles
>> Amateurteroles
> Contrafiteroles
>>>>> Verlusteroles

***

Meine neue Ultra-HD-Zahnbürste hat sogar einen Zahnrufbeantworter!

***

Sepultura-Fan Sepp hatte im September eine Sepsis wegen seines Septum-Piercings – ja sapperlot, bzw.: aua!

***

 

Werbeanzeigen

Wie wir …

Öffentliche Verkehrsmittel – Wie wir in die richtige Richtung fahren. Wie wir an der richtigen Station aussteigen. (Das wäre eines dieser kreuzdämlichen Wie wir …-Bücher, dessen Anschaffung ich aus Gründen in Erwägung ziehen würde.)

Satiremagazine stellen sich vor (1)

Mailverlauf, bitte erst unten lesen, dann oben:

(für größere Ansicht aufs Bild klicken)

Haha, wie lustig, Eulenspiegel!

Ich: «Entschuldigung, Eulenspiegel, wie hoch ist denn eure Auflage?»
Dr. Mathias Wedel, Eulenspiegel-Chefredakteur: «Geschätzt zwei Millionen. Und Gruß» (*) hehe topkek lel 🤣 i bims der Eulenspiegel-Chef 🤣 immer lustig trotz Doktor weil Satiriker als Beruf, magst noch einen hören dann frag mich noch was! Und seit wann schreiben die Herren Studierend/*_Innen schon vor 10 Uhr Emails 😂 die faulen Nichtsnutze stehen doch immer erst um 17 Uhr auf und gehen dann in die Kneipe um sich Geschlechtskrankheiten zu holen

Martin Sonneborn traf’s mal ziemlich gut, als er den Eulenspiegel als «larmoyantes Witzblatt» bezeichnete. Freche Hundskrüppeln obendrein, möchte ich nach dieser unverschämten, nachgerade saublöden Antwort auf eine kleine, ernstgemeinte Frage hinzufügen. (Bei der Redaktion hatte ich übrigens nur deswegen nachgefragt, weil weder vom Verlag noch vom Vertrieb des Blattes eine Antwort gekommen war.)

Kein Vergleich dazu das Herzblatt Titanic, bekanntermaßen berüchtigt für seine «Menschenverachtung» (viele Leute über viele Titanic-Autor/innen)! Dort fragte ich per Mail beim Titanic-Verlag nach der Anzahl der Hefte, die wegen verbotener Inhalte nicht mehr in der ursprünglichen Gestalt verkauft werden dürfen, sowie nach den nirgends angegebenen Herausgebern, und bekam von Christoph Dittrich eine freundliche Antwort auf beide Fragen.
Und als ich mich kürzlich beklagte, meine Mitbewohner/innen hätten meine Titanic 10/2017 verschlampt (seitdem lege ich gelesene Ausgaben nicht mehr zur Lektüre aus, ha!), und nachfragte, ob sie mir auf Rechnung ein Ersatzexemplar schicken könnten, meinte Boris Kitzov sinngemäß: «Geh weiter, freilich schicken wir eins raus, gleich morgen, bezahlen brauchst Du freilich nix, altes Abonnenten-Haus! Cheers!» (Er schreibt immer «Cheers!» Zuvor nahm er mich übrigens erst mal auf den Arm, weil ich nach dem Heft 10/2018 gefragt hatte.) Und zwei Tage nach meiner Mail konnte ich mit dem Heft die Lücke im Ordner schließen.

Satirendichter Juvenal meinte einmal: Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben. Wenn ich mir den aktuellen Eulenspiegel und diese Mail ihres Chefredakteurs anschaue, gilt in diesem Falle: Es ist schwierig, keine Peinlichkeit zu begehen.

* For those who do not know: Titanic-Auflage ca. 100.000, Eulenspiegel (nach älterer Quelle) ca. 110.000

Mashups

Remakes von Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Filmen, aber mit Tyler Durden und dem namenlosen Protagonisten (E. Norton) aus Fight Club:

  • «Zwei» außer Rand und Band
  • «Vier» Fäuste für ein Halleluja
    und natürlich:
  • «Buddy» haut den «Lukas»

Matthias Warkus’ #lyriklotterie 2/2

Zweiter Teil der Dokumentation meiner Beiträge für Matthias Warkus’ Lyriklotterie:

Stéphane Mallarmé, die Ein-Mall-Armee unter den Lyrikern

***

Bilden Sie mal einen Satz mit Warkus

«’sch war kussss davor, gleisch wä’sss ssoweith jewesen!»,
Dann sank sein trunk’nes Köpflein abermals gen Tresen.

***

In memoriam Walter Benjamin

***

Neuerwerbungen in der Bibliothek, aber mit Manuel Neuer als Testimonial

***

Meine liebste Speech Metal-Band: Stehpultura

***

Bauernverbandspräsident – mein liebstes Ährenamt!

***

 

Matthias Warkus’ #lyriklotterie 1/2

Im vergangenen März veranstaltete der Philosoph und Homme des calembours Matthias Warkus auf Facebook die sogenannte Lyriklotterie. «Teilnehmen bei Mawas Lyriklotterie ist ganz einfach: Um ein Los zu kaufen, postet man ab sofort (und noch bis 31.3., 23:59) ein (gerne schlechtes, aber bitte neues) Wortspiel auf der eigenen Pinnwand, schreibt dazu ‹Mein Einsatz für die Lyriklotterie› o.Ä. und taggt mich. Ich kommentiere dann eine Losnummer. Zu Ostern findet eine Ziehung statt (live auf Video!), bei der unter den Teilnehmenden ein Sonett (Hauptpreis) und pro volle 20 Teilnehmende ein Vierzeiler (Trostpreis) jeweils zu einem Thema eigener Wahl verlost werden.» Da das Wortspiel – siehe die Salon-Rubrik Briegarten – im Disziplinenfächer der komischen Kunst zu meinen bevorzugten Falten gehört (ohjemine, was für eine fürchterliche Metapher), habe ich mich natürlich mit dem einen und anderen Beitrag beteiligt. Für die außerfacebooksche Nachwelt und, weil ich den Hauptpreis abgeräumt habe, seien meine Beiträge an dieser Stelle chronologisch dokumentiert:

 

Wes’ Brot ich eß, des Lied ich sing’. (Antwort: ‹Alane›, 1997)

***

Zum Schlachter?!

***

Die int. Fachmesse für Soßen und Dips findet übrigens jährlich bei Essen statt und heißt re:moulade (diesjähriger Keynote Speaker: Sascha «Poco Loco» Lobo).

***

I don’t always follow the alpha male—sometimes I’m fine with the Betamax or just the Gamma Ray.

***

Wenn Unterwäschemodels (w/m) eine humorig-uneigentliche Bemerkung machen, sprechen sie thong-in-cheek.

***

Jeff Bezos izquierda, Jeff Bezos derecha

***

Über den Rummel

Freitagabend war ich zum ersten Mal seit ich glaub 6 Jahren mit Freunden aufm Rummel. Nürnberger Frühlingsfest nennt sich der hier. Das Wort Rummel benutzte ich heute zum allersten Mal überhaupt, sonst wegen meiner Herkunft halt immer Volksfest, deswegen schreibe ich es hier zum dritten Mal: Rummel. Oh man dachte ich jetzt muß ich auch wieder lustige Post schreiben über was ich aufm Rummel (4) erlebte. Weil in letzter Zeit war es paar Mal schon vorgekommen daß Leute mir was „Lustiges“ erzählt hatten und dann gemeint hatten ich solle da mal lustige Beitrag drüber schreiben. Ja richtig, seit ich im Internet aktiver bin Weiterlesen