Q & A Essen

Frage: Wie bereitet sich Star-Medienjournalist Stefan Niggemeier am liebsten sein Essen zu?

Antwort: Per Ofenlegung

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Satiremagazine stellen sich vor (1)

Mailverlauf, bitte erst unten lesen, dann oben:

(für größere Ansicht aufs Bild klicken)

Haha, wie lustig, Eulenspiegel!

Ich: «Entschuldigung, Eulenspiegel, wie hoch ist denn eure Auflage?»
Dr. Mathias Wedel, Eulenspiegel-Chefredakteur: «Geschätzt zwei Millionen. Und Gruß» (*) hehe topkek lel 🤣 i bims der Eulenspiegel-Chef 🤣 immer lustig trotz Doktor weil Satiriker als Beruf, magst noch einen hören dann frag mich noch was! Und seit wann schreiben die Herren Studierend/*_Innen schon vor 10 Uhr Emails 😂 die faulen Nichtsnutze stehen doch immer erst um 17 Uhr auf und gehen dann in die Kneipe um sich Geschlechtskrankheiten zu holen

Martin Sonneborn traf’s mal ziemlich gut, als er den Eulenspiegel als «larmoyantes Witzblatt» bezeichnete. Freche Hundskrüppeln obendrein, möchte ich nach dieser unverschämten, nachgerade saublöden Antwort auf eine kleine, ernstgemeinte Frage hinzufügen. (Bei der Redaktion hatte ich übrigens nur deswegen nachgefragt, weil weder vom Verlag noch vom Vertrieb des Blattes eine Antwort gekommen war.)

Kein Vergleich dazu das Herzblatt Titanic, bekanntermaßen berüchtigt für seine «Menschenverachtung» (viele Leute über viele Titanic-Autor/innen)! Dort fragte ich per Mail beim Titanic-Verlag nach der Anzahl der Hefte, die wegen verbotener Inhalte nicht mehr in der ursprünglichen Gestalt verkauft werden dürfen, sowie nach den nirgends angegebenen Herausgebern, und bekam von Christoph Dittrich eine freundliche Antwort auf beide Fragen.
Und als ich mich kürzlich beklagte, meine Mitbewohner/innen hätten meine Titanic 10/2017 verschlampt (seitdem lege ich gelesene Ausgaben nicht mehr zur Lektüre aus, ha!), und nachfragte, ob sie mir auf Rechnung ein Ersatzexemplar schicken könnten, meinte Boris Kitzov sinngemäß: «Geh weiter, freilich schicken wir eins raus, gleich morgen, bezahlen brauchst Du freilich nix, altes Abonnenten-Haus! Cheers!» (Er schreibt immer «Cheers!» Zuvor nahm er mich übrigens erst mal auf den Arm, weil ich nach dem Heft 10/2018 gefragt hatte.) Und zwei Tage nach meiner Mail konnte ich mit dem Heft die Lücke im Ordner schließen.

Satirendichter Juvenal meinte einmal: Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben. Wenn ich mir den aktuellen Eulenspiegel und diese Mail ihres Chefredakteurs anschaue, gilt in diesem Falle: Es ist schwierig, keine Peinlichkeit zu begehen.

* For those who do not know: Titanic-Auflage ca. 100.000, Eulenspiegel (nach älterer Quelle) ca. 110.000

Intercity-Expreß

Der folgende Witz fiel mir (kein Witz) heute Nacht im Traum ein:

Die Nürnberger U-Bahnlinie U1 verbindet die Städte Nürnberg und Fürth miteinander. Fachleute bezeichnen sie auch als Intercity-Expreß.

(In einem Folgetraum, ich weiß nicht, ob ich zwischendurch wach war, gab ich sogar damit an, was mir im Traum (!) für ein guter Witz eingefallen sei, was ausgiebig beschulterklopft wurde.
Jetzt hingegen, nach der ganzen Träumerei, schäme ich mich für diesen «Witz» eher, als daß ich Grund zum Angeben sähe. Denn dieser «Witz» könnte Weiterlesen

Schwerter aus Pflugscharen

»Zahl der Single-Haushalte steigt: Wirsing findet immer weniger Abnehmer«, so eine Top-Unterüberschrift letztens auf nordbayern.de, dem Sammelportal für die Käseblätter Mittelfrankens.

Helmut Wolf, Nürnberger Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands, konstatiert im zugehörigen Artikel eine klare Korrelation, die der Laie nicht einmal mit der Läuselupe erkennen würde: Weiterlesen

RechtspopulistInnen

Es folgt ein Beitrag aus dem Schwester-Blog Salon de Critique:

Es ist ein Witz, daß AfD-PolitikerInnen (wie auch PegidistInnen) landauf, landab in den Medien als »RechtspopulistInnen« bezeichnet werden. Denn mit diesem Ausdruck sagt man, daß diese Leute in erster Linie PopulistInnen seien. Das ist jedoch falsch. Weiterlesen

Haßspirale

»Hass-Spirale durch Vergebung beenden« – so betitelte die Nürnberger Zeitung einen Artikel über die Predigten der bayerischen Crème de le clergé am Osterwochenende. Nun, daß die Haßspirale, die durch diese unsägliche Vergebung entsteht, beendet werden muß – geschenkt! Nur: Wie beendet man eigentlich so eine Spirale? Weiterlesen